Das Konzept hinter common!motion!
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 6. Oktober 2005

Das Konzept hinter common!motion!

common!motion! ist eine lesbisch/schwule/transgender Magazinsendung. Die, die österr. Szene (zu Beginn beschränkt auf Wien) in all Ihren Farben und Facetten zeigt. Es ist das erklärte Ziel eine professionelle Fernsehproduktion ins Laufen zu bekommen, die mit den Standards kommerzieller Sender durchaus mithalten kann und nicht nur die Zielgruppe selbst, sondern auch Interessierte erreichen soll. Die Sendung ist ein offenes Haus, indem die verschiedensten Gruppen oder auch Personen Beiträge selbst gestalten können. Dies wird redaktionell und unterstützend betreut um einen professionellen Standard zu erreichen.

Aufbau:

Die Dauer einer Sendung beträgt 30 Minuten. Pro Sendung gibt es zwei bis drei anmoderierte (sozusagen als Einleitung) Beiträge.

Wo wird gesendet:

common!motion! wird auf dem offenen Kanal von Wien („Community TV“, Okto) ausgestrahlt und über das Internet. Auch soll mit Hilfe dieser Sendung gleichzeitig ein frei zugängliches Dokumentationsarchiv „der Szene“entstehen.

Inhaltliches Konzept:

Die Ideen die hinter den Beiträgen stehen, richten sich nach folgenden Grundsätzen Aufklärung, Betrachtung der Geschichte der Community und Darstellung ihrer konstanten Faktoren und auch Politisches. Die Darstellung wird so gewählt, dass sich einerseits der Szenekenner, der Neuling und natürlich auch die Öffentlichkeit für den Beitrag interessiert. Dementsprechend ist auch immer bei der Beitragsgestaltung darauf zu achten, das ein unterhaltendes Element mit eingeschlossen ist.

Die Beiträge können klarerweise, nicht objektiv sein (auch wenn sie so seriös als möglich gestaltet werden müssen), sie stellen immer die private Meinung des Autoren dar und diesem ist auch in der Sendung Rechnung zu tragen. Kurztips oder Infos werden vermieden, da dadurch keine Originalität entsteht (sie sind schon massenweise in anderen Medien vorhanden) und diese ja relativ schnell unaktuell werden.

Thema Kommerzialisierung: common!motion! darf nicht als Werbemedium missbraucht werden, selbstverständlich ist es unvermeidbar und unverzichtbar auch kommerzielle Angebote der Szene anzusprechen und vorzustellen, jedoch sollten diese als solche klar deklariert werden und wenn möglich auch (kostenlose) Alternativen dazu genannt werden. Bspw. kann man in einem Beitrag zu Buchhandlungen auch mal nach schauen, was sich in der Stadtbibliothek Wien so alles im Buch und DVD Regal, an Medien so findet.

Ideen und Beispiele zur Verdeutlichung:
Achtung diese Liste wurde nur aus meinem pers. Blickwinkel erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Ausgewogenheit! Sie dient dazu das Konzept zu verdeutlichen.

Arbeit der Aidshilfe

Ein an sich trockenes und schon oft gebrachtes Thema. Ziel ist es die Sache unterhaltsam zu gestalten und trotzdem Information hineinzuverpacken. So wäre es z.b. eine Idee wert ehrenamtliche Aidshilfemitarbeiter bei der Verteilung von Kondomen im Rathauspark mal zu begleiten, mit Interview derjenigen, was man den nicht schon alles so erlebt hätte. (Das dies nicht bei der eigentlichen Arbeit aufgenommen werden kann, ist mir schon klar.)

Produktion:

Ziel ist es die Vorrausproduktion einiger Folgen oder zumindest Beiträge zu erreichen um eine Regelmäßigkeit im Sendebetrieb zu ermöglichen und es damit zu keinen Ausfällen kommen zu lassen. Allen Gruppen der Szene steht die Möglichkeit offen, Beiträge für die Sendung zu gestalten. Eine Redaktion, die einerseits Hilfe bei der Gestaltung und Produktion anbietet, andererseits überwacht ob die Grundsätze und auch die technisch notwendigen Produktionsstandards eingehalten werden. Aus dieser wird letztendlich auch der Sendundgsverantwortliche gestellt.

Zum Thema Befindlichkeit der Szene:

Die Sendung ist außerhalb der bekannten Szenestreitigkeiten, ansonsten würde sie sich selbst konterkarieren und bezieht dazu auch keine Stellung.